Evangelische
Kirchengemeinde
Hösel

Anette HemmieDie Fachberaterin für Kindertagesstätten im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann Anette Hemmie (56) wird vom Kirchenkreis am 12. Juli verabschiedet. Nach sieben Jahren hat die Sozialpädagogin, Prozessbegleiterin und Qualitätsmanagerin um Auflösung des Arbeitsvertrages gebeten, um sich neuen Aufgaben zuwenden zu können.

 

Superintendent Frank Weber dankt der Fachberaterin des Kirchenkreises für ihre verlässliche Arbeit:  „Es war eine angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Anette Hemmie hat uns in den tiefgreifenden Veränderungsprozessen um das neue KiBiz und das Qualitätsmanagement für die Kitas sehr gut begleitet. Zusammen mit den Trägern und Leitungsgremien des Kirchenkreises hat sie dazu beigetragen, dass unsere Kindertageseinrichtungen heute gut und zukunftsfähig aufgestellt sind.“


Hemmie wird ab 1. August Fachberaterin für die städtischen Kindertageseinrichtungen und Koordinatorin des Elementarbereiches in Radolfzell am Bodensee.

Qualität evangelischer Kindergärten profiliert
„Bildungsprozesse  vollziehen  sich im Elementarbereich in allen Alltagshandlungen und werden selbstverständlich durch Projektarbeiten  und andere Anregungen vertieft oder angeregt.  Die Interessen der Kinder stehen dabei im Vordergrund. Eltern und Kinder werden in Entscheidungsprozesse  einbezogen.“ Diese Haltung prägt  die Arbeit von Anette Hemmie.
Ein Schwerpunkt waren Einführung und Umsetzung des KiBiz und die Entwicklung der Einrichtungen zu Familienzentren. „ Unsere Kindertageseinrichtungen sind heute  zukunftsfähig aufgestellt. Unsere evangelisch geprägten Bildungs-, Betreuungskonzepte, sowie die Raumkonzepte bieten Kindern aller Altersgruppen gute Bedingungen für  individuelle Lern- und Bildungsbiographien “, resümiert die Fachberaterin.
Seit 2010 läuft der Qualitätsentwicklungsprozess mit dem Ziel der Zertifizierung nach DIN EN ISO in  2016.  Jutta Wevers  ist seit anderthalb Jahren mit halber Stelle als Qualitätsmanagerin mitverantwortlich.  „Wir verstehen diesen Prozess als Organisationsentwicklungsprozess, der Zeit braucht. Ein Drittel der 74 Prozesse haben wir abgeschlossen und  als Standards in den Kitas eingeführt“, erklären Anette Hemmie und Jutta Wevers. Dazu gehören die flächendeckende Einführung von Mitarbeitendengesprächen, Einarbeitungskonzepten für neue Mitarbeiterinnen, und verschiedene Qualitätsstandards wie „Hoffnung leben“ – Qualitätsempfehlung für religionspädagogische Arbeit, die Engagiertheitsskala – eine Entwicklungsdokumentation für die Kinder und die Anwendung der Bildungsgrundsätze NRW.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Fortbildung und Beratung. Rund 250 Erzieherinnen hatten jährlich die Gelegenheit an 16 Fortbildungstagen fit zu werden in Gesprächsführung, Gewaltpräventionstraining, pädagogischen und religionspädagogischen Themen.

Großer Dank an Anette Hemmies Fachkompetenz
Mit großem Dank haben auch die 23 Leiterinnen der Kitas Anette Hemmie verabschiedet. „Sie hat uns immer fachkompetent beraten, ohne sie hätten wir die Zertifizierung zum ersten Familienzentrum nicht geschafft, bei den vielen Umbaumaßnahmen war sie stets eine verlässliche Ansprechpartnerin. Sie hat mit uns immer auf Augenhöhe kommuniziert. Sie konnte Prozesse gut gestalten, Menschen auf dem Weg mitnehmen und sie hat uns immer als Expertinnen vor Ort gestärkt“, so die Voten der Leiterinnen.
 
„Eine langjährige, sehr intensive und von vielen Umbrüchen geprägte gute Zusammenarbeit geht zu Ende und wir blicken mit Stolz auf eine gemeinsame sehr erfolgreiche Entwicklungsgeschichte unserer Kitas zurück. Deshalb sagen wir herzlichen Dank“, so Martina Hösterey, Leiterin der ev. Kita in Alt-Erkrath, stellvertretend für die 23 Leiterinnen auf der letzten Leitungskonferenz.

Mitarbeit im Vorstand des  Rheinischen Verbandes Evangelischer Tageseinrichtungen
Anette Hemmie hat sich auch außerhalb des Kirchenkreises in der rheinischen Kirche engagiert. Seit 2009 war sie Mitglied im  Vorstand des  Rheinischen Verbandes Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder.
Der Vorsitzende Jens Sannig, Superintendent aus Jülich bedauert Anette Hemmies Weggang sehr: „Im Vorstand schätzen wir Anette Hemmie für ihre große Fachlichkeit und auch ihre Beharrlichkeit. Sie ist immer bestens informiert über alle politischen Entwicklungen in NRW und erkennt messerscharf, wo sich ein Verband kritisch in die politische Debatte einmischen muss.“

Der Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann wünscht Anette Hemmie alles Gute, Gottes Segen und ab und an hoffentlich auch ein bisschen Wehmut, wenn sie an ihre Zeit in Düsseldorf-Mettmann zurückdenkt.

Losungen

Tageslosung von Sonntag, 22. Juli 2018
8. Sonntag nach Trinitatis
Jene verlassen sich auf Wagen und Rosse; wir aber denken an den Namen des HERRN, unsres Gottes.
So sei nun stark durch die Gnade in Christus Jesus.

Spendenkonto

Ev. Verw. Amt

KKR D-Mettmann

 

BIC:

GENODED1DKD

 

IBAN:

DE98350601901013785011

 

Verw.-Zweck:

Mand. 150090500

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen